Veröffentlicht am

Son­der­be­stel­lun­gen für die Mal­werk­statt in der Töpferei

Son­der­be­stel­lun­gen sind immer etwas Beson­de­res.

In der Mal­werk­statt wird es nicht lang­wei­lig. Es gibt die Stan­dard Deko­re wie sie im Shop zu sehen sind und auch die Wunschanfertigungen.

Eine schnel­le, gro­be Skiz­ze für ein Gedeck, mit Kan­ne, Tas­sen und Schalen.

 

Die­se Skitz­ze habe ich von einer Kun­din bekom­men. Das Dekor und die gewünsch­ten Maa­ße sind mit dadrauf.

Nach die­ser Zeich­nung habe ich eine Tee­kan­ne gedreht.

Wenns mal schnell gehen soll - Höhe und Durch­mes­ser und da ange­deu­te­te Muster.

Zuerst bespre­chen wir  immer  das Dekor oder zei­gen Mustervorschläge. 

Vor eini­ger Zeit hat eine Kun­din eine Auf­lauf­form mit einem Vin­ta­ge Dekor bestellt.

Wenn du das Dekor genau anschaust, ist es sogar etwas ver­spielt. Genau so wie es sich die Kun­din vor­ge­stellt hat.

Die Auf­lauf­form ist nach den Wün­schen einer Kun­din ent­stan­den. Mit dem Ergeb­nis bin ich sehr zufrieden.

Dar­auf hin ist dann die ers­te Skiz­ze entstanden.

Es gab noch eine klei­ne Ver­än­de­rung, dann konn­te ich loslegen.

Die Mal­tech­ni­ken, die ich benut­ze sind nicht ein­fach zu handhaben.

Ver­schie­den­ne Pin­sel die ich zum Arbei­ten brau­che. Eini­ge haben eine Spit­ze und man­che sind rund - für Punk­te. Manch­mal zeich­ne ich mit dem Stift vor. Die Nadel kann fei­ne Lini­en rit­zen. Aber es gelingt nicht immer. Wenn die Gla­sur zu dick ist, platzt ein Teil raus und ich begi­ne von vorne.

 

Wenn ich mit Stift oder Aqua­rell auf Papier male, kann ich die Lini­en und Struk­tu­ren genau definieren.

In der Werk­statt malen wir mit Glasur.

Dadrin sind vie­le ver­schie­den­ne Roh­stof­fe. Die muß der Pin­sel auf­neh­men und damit das Dekor gestalten.

Das ist nicht zu unter­schät­zen und nicht so einfach.

Wenn ich nicht auf­pas­se platzt die Gla­sur dabei ab, da ich auch zusätz­lich noch ritze.

Manch­mal ist die Gla­sur zu dünn, dass sehe ich erst nach dem Brand, oder die Gra­fik kommt nicht so wie gewünscht raus.

Dann ver­su­che ich alles noch mal zu kor­ri­gie­ren und bren­ne die Form ein 2. mal.

Eine Zeich­nung für die Deko­ra­ti­on der Tel­ler. Es hat Spaß gemacht.

 

Hast Du Lust und Zeit dir noch was anzu­schau­en? Dann kli­cke hier auf den Link. https://keramik-noll.de/hier-geht-es-in-die-werkstatt/

Oder die Tel­ler, die gera­de aus dem Ofen gekom­men sind.

2 Skiz­zen habe ich vor­be­rei­tet. Nach der einen habe ich dann frei gearbeitet.

Mit Blu­men, Her­zen und zusätz­lich auch noch mit Punkten.

Die­ses ver­spiel­te Dekor habe ich auch noch in weiß gemacht. Bil­der kom­men- sobald sie gebrannt sind.

 

Die nächs­te Hür­de ist dann der Brand.

Schmilzt die Gla­sur gut aus? Bleibt das weiß auf der Ober­flä­che oder ver­sinkt es in der dar­un­ter lie­gen­den Glasur?

Letz­tens habe ich Kin­der­tas­sen gemacht. Da durf­te ich frei arbei­ten. Haupt­sa­che mit Traktoren.

Die­se Tas­sen habe ich extra ange­fer­tigt. Die­se Grö­ße habe ich sonst nicht im Sor­ti­ment. Gewünscht war alles was Räder hat - am liebs­ten dann Traktoren.

Ganz schön aus dem Ofen gekom­men. Die­se Son­der­de­ko­re haben mir viel Spass gemacht. Erst habe ich mir eine Vor­zeich­nung gemacht damit sie dann auf das Gefäß auf­ge­tra­gen wer­den kann.

Son­der­be­stel­lun­gen Die Kin­der­tas­sen habe ich auch mit Punk­ten gemacht.

 

Wenn du immer auf dem Lau­fen­den sein möch­ten, besu­che mich doch auf Instagram 🙂

https://www.instagram.com/?hl=de

So dass war es wie­der mal, ich freue mich auf dei­nen nächs­ten Besuch.

Schö­ne Grü­ße, Dei­ne Töpfermeisterin

Veröffentlicht am

Töp­fer­märk­te - end­lich wie­der Märkte :)

Töpfermärkte.……es gibt sie wieder.….endlich.

Der ers­te Töp­fer­markt ist am 26.-27. 09 in Erfurt.

 

Die­se Haus steht auf dem Fisch­markt wo ich im letz­ten Jahr stand.

https://www.erfurt-tourismus.de/veranstaltungen-events-feste/hoehepunkte-201920/erfurter-toepfermarkt

Dann kommt:

03.-04.10 in Neukirch/ hin­ter Dresden.

https://toepferfest.app/

Dann kommt:

10.-11. 10. in Auerbach/ Vogtland

https://www.wia-stadtmarketing.de/veranstaltungen/toepfermarkt.html

Dann kommt: 24.-25. 10. Merseburg/Leipzig.

http://www.merseburger-rabenmarkt.de/

Wenn du  die Zeit­hast, schaue doch hier mal rein. Ein Schman­kerl.…

https://keramik-noll.de/meine-schoenen-maerkte-von-gera-bis-hiddensee/

Das sind tat­säch­lich die ers­ten Märk­te in die­sem Jahr.

Dazu kommt, dass sie alle in einem kur­zen Zeit­ab­schnitt fal­len. Ende Sep­tem­ber bis Ende Oktober.

bin so gespannt, wie alles ablau­fen wird. Wie ist das Wet­ter, kom­men vie­le Besu­cher, habe ich dann auch genug Ware für die Märkte.….

und und und.

Das letz­te Jahr war mein Töp­fer­stand auf dem Fisch­markt, gegen­über vom  “Ita­lie­ner”.

Vor zwei Jah­ren stand ich unter der Krämerbrücke.

Die Plät­ze sind also nicht immer gleich.

Auerbach/Vogtland fin­det die­ses Jahr unter­halb vom Markt statt.

Hier fin­det sonst immer der Markt statt. Oben die Kir­che und links davon der “Ker­ker­meis­ter”. Ein Gast­haus mit bes­ter, deut­scher Küche.

Das ist die Büh­ne mit­ten auf dem Platz. Es kom­men tat­säch­lich, wirk­li­che gute Musi­ker und Bands. Oft auch Jaz Bands.

 

Auf dem Park­platz, gegen­über der Spar­kas­se. Das ist so den­ke ich eine Aus­nah­me. Im nächs­ten Jahr

wird er wie­der auf dem Markt statt finden.

Lei­der muß­te ich den Töp­fer­markt in Gera absa­gen. Bin ganz trau­rig des­halb. Die­ses Jahr, wäre ich das 10. mal mit dabei.

Er über­schnei­det sich mit Auerbach.

Aber da muss ich hin, schließ­lich habe ich dort mei­nen Gesel­len­brief in der Töp­fe­rei For­ner gemacht. Ein Fami­li­en geführ­tes Unter­neh­men mit einer sehr langen

Tra­di­ti­on. Vie­les was ich heu­te kann, habe ich dort gelernt.

Gera hat seit 11 Jah­ren die­sen Markt. Ich habe mich sofort bewor­ben damals - als ich davon gehört habe.

Inzwi­schen gehört er mit zu mei­nen schöns­ten Märkten.

Schö­ne Grü­ße und bis bald, Dei­ne Töpfermeisterin

Veröffentlicht am

In der Werk­statt .…1. Sep­tem­ber Woche

Heu­te brennt der gro­ße Ofen. 

Bei 900° Grad wird die Kera­mik das ers­te mal gebrannt.

Erst dann  erfolgt der Gla­sur­brand bei 1230° Grad.

Nach dem Schrüh­brand ist die Kera­mik porös und kann sehr gut gla­siert werden.

Man sagt: der Scher­ben “saugt die Gla­sur auf”.

Gestern habe ich den Schrühofen gebrannt. Ein schnelles Bild nach dem öffnen....

Ich habe eini­ges gedreht in der letz­ten Zeit. Des­sert­tel­ler, Sup­pen und Eßteller.

Aber auch Ker­zen­stän­der rund und gewellt und Tassen.

Übri­gens, was hier auf dem Fens­ter­brett steht, habe ich Anfang der Woche noch gedreht. 

Tas­se Tin­chen war drin­gend und auch die rote Scha­le unten.

Das Hen­kel­töpf­chen war eine Bestel­lung.… die mache ich dann auch oft gleich mehrfach.

Die blaue Fla­sche ist nicht zum nach­dre­hen - die brau­che ich um die Kera­mik feucht zu halten. 🙂

Links der Taschen­rech­ner wird zum berech­nen der Ton­schwin­dung benutzt.

Die Waa­ge rechts ist wich­tig für das abwie­gen der Tonkugeln.

Es macht mir gro­ßen Spaß in mei­ner Werk­statt zu arbeiten.

An den Wän­den sind Zeich­nun­gen und auf Papier gekritz­tel­te Ideen.

Unter der Werk­statt­uhr

hän­gen die Maße für das Stan­dard Geschirr. Das erleich­tert eini­ges. Da steht von jedem Teil, die Höhe, der Durch­mes­ser und das jewei­li­ge Gewicht drauf.

Zum zügi­gen arbei­ten brau­che ich die Schee­re. Damit wer­den die Ton­stan­gen, die ja ver­packt sind

auf­ge­schnit­ten.

Dar­un­ter hängt ein Holz­bild und ein Kalen­der von der Foto­gra­fin Sil­via Bürger.

Rechts neben mei­ner dreh­schei­be ist das Holzregal.

Da ste­hen wich­ti­ge Din­ge drauf. ganz oben das Gla­sur­buch. Da habe ich soviel Zeit mit verbracht.…

In der 2. Rei­he sind auf den Bret­tern klei­ne Skitz­ten. Unten drun­ter, sind Schie­nen, Stem­pel und ande­re Werk­zeu­ge. Ganz unten links ist der rote Schleif­stein, damit kann

ich den Boden der Kera­mik ver­putz­ten. Über­all ist Staub und Ton­spu­ren - das ist so in der Töpferei.

So das war es für heu­te. Schö­ne Grü­ße, dei­ne Töpfermeisterin

Veröffentlicht am

Werk­statt - 4. Augustwoche

Wenn For­men auf der Töp­fer­schei­be ent­ste­hen, sind das Wich­tigs­te Werk­zeug die Hände.

Dann kommt die Töpferschiene.

Meis­tens aus Holz aber ich habe sie auch in Plas­tik oder aus Metall.

Mei­ne Holz­schie­nen sind, aus zum Teil ver­schie­de­nen Höl­zern, sie sind auch schon vie­le Jah­re alt und ich hüt­te sie, dass mir

kei­ne ver­lo­ren geht.

Um einen schö­nen Bauch von innen zu bekom­men, benut­ze ich eine halb­run­de Schie­ne mit einem gro­ßen Loch .

Sie liegt gut in der Hand.

Für aus­sen habe ich gera­de Holz­schi­en­nen in ver­schie­den­nen Größen.

Die eine ist mir jetzt kaputt gegan­gen - sie hat­te schon län­ger klei­ne Ris­se - aber jetzt ist sie in zwei Tei­le aus­ein­an­der gefallen.

Ich habe sie vor vie­len Jah­ren von einer lie­ben Freun­din geschenkt bekom­men. Da ver­bin­den mich heu­te noch vie­le schö­ne und wich­ti­ge Erinnerungen.

Scha­de - ich habe gehofft, dass mich die­ses Werk­zeug noch vie­le Jah­re bei der Arbeit begleitet.

Aber gut, ich habe vor­ge­sorgt, es gibt Ersatz dafür.

Übrigens.…..ich habe in der 2. Jah­res­hälf­te Märkte

- die hof­fent­lich statt­fin­den kön­nen. Neu­kirch hin­ter Dres­den, Auer­bach im Vogt­land und Merseburg.

den Markt in Gera kann ich die­ses Jahr nicht machen, da er sich mit Auer­bach über­schnei­det. Evtl. fin­det auch in Erfurt noch der Markt statt.

Bin gespannt.….

Vie­le schö­ne Grü­ße, Ihre Töpfermeisterin

Veröffentlicht am

So war der Töp­fer­markt in Bür­gel 2019

Eben habe ich mei­ne Bil­der vom Markt in Bürgel/ Thü­rin­gen 2019 raus­ge­sucht ich glau­be, dass

ich seit 10 Jah­ren dort auf dem Töp­fer­markt bin.

Es kom­men jähr­lich vie­le tau­sen­de Besu­cher von nah und von fern.

Mit unge­fähr 90 Aus­stel­lern fin­det er immer im Juni von Frei­tag bis Sonn­tag statt.

Da fah­re ich frühs von zu Hau­se los und habe bis ca. 12.00 Uhr Zeit für den Auf­bau mei­nes Marktstandes.

An die­sem Haus fah­re ich immer vor­bei. Irgend­wann habe ich die­ses Bild gemacht. Ich fin­de, das Haus ist einzigartig.

Die Töp­fer kom­men aus ganz Deutsch­land und von noch wei­ter her.

Da fin­den Sie alles.…von Irden­wa­re bis Stein­zeug und Salz­gla­sier­ten oder Braunware.

Vom tra­di­tio­nel­len Werk­stät­ten die in Blau/Weiß arbei­ten bis zum bunt gemus­ter­ten Gla­su­ren und und und.…..

Zum Bei­spiel fin­det man dort den Töp­fer aus der Tsche­cho­slo­wa­kei , der sich ganz auf Raku spe­zia­li­siert hat.

Er führt die­se Tech­nik mit einem extra ange­heit­z­ten Brenn­ofen auf dem Markt sogar vor.  Er macht gro­ße Vasen oder auch Schmuck in der Brenn­tech­nik. Sie müs­sen nur nach einer Trau­be Men­schen Aus­schau hal­ten. Da ist dann der Künst­ler am Vorführen.

Oder der  Töp­fer aus Hol­land mit sei­nen vie­len, schö­nen Vogel­häu­sern. Die­se fin­det man bei ihm in allen Grö­ßen und Varia­tio­nen. Da ist dann jedes Teil ein wirk­li­ches Einzelstück.

Neben mir in Bür­gel, steht Dag­mar - eine Kera­mik­ge­stal­te­rin aus Jena, die mit feins­tem Por­zel­an arbei­tet. Die­ses her­zu­stel­len braucht eine beson­de­re Aus­bil­dung. Sie arbei­tet  mit einer zar­ten, grü­nen Deko­ra­ti­on und ihr Geschirr ist fast durchscheinend.

Das ist übri­gens Julia aus Ungarn. Sie stand im letz­ten Jahr mit ihrem Stand auf mei­ner Stras­sen­sei­te. Die bun­ten Flö­ten - Oka­ri­nas zie­hen nicht nur Kin­der an.

In der Bür­ge­l­er Schu­le ( auf dem Gelän­de)  fin­det  jedes Jahr ein Wett­be­werb mit einer Aus­schrei­bung für ein bestimm­tes The­ma statt.

Unter ande­rem gab es schon mal die “Tee­kan­ne” oder auch das  “Tablett” um nur eini­ge zu nen­nen. Es ist immer span­nend, was da an unter­schied­li­chen Ideen prä­sen­tiert wird.

Am Sams­tag kom­men dann immer die Prin­zes­sin­nen und lau­fen über dem Markt und wer­den bestaunt. Eine schö­ner als die andere!

Auf dem Bild war ich gera­de schnell mal unter­wegs um mir etwas zum essen zu holen - der Schnapp­schuss mit den hüp­schen Prin­zes­sin­nen bleibt mir in Erinnerung.

Sie kön­nen einen gan­zen Tag in Bür­gel blei­ben - soviel gibt es da zu sehen und natür­lich auch zu ver­zeh­ren. Ange­fan­gen vom Rost­brätl bis zum sel­ber geba­cken Kuchen, Flamm­ku­chen und Fischbrötchen.

Ganz wich­tig die rote Kaf­fee­kis­te mit (für mich) dem bes­ten Kaf­fee - ist auch da. (Der wird da noch per Hand gemacht und  schmeckt sooo gut)

Auf die­sem Markt bekom­me ich jedes Jahr Besuch von einer älte­ren Dame. Von ihr bekom­me ich immer eine fein duf­ten­de Apo­the­ker Rose und ein luf­ti­ges Gebäck geschenkt. Da ist ein spe­zi­el­les Thü­rin­ger Rezept und schmeckt lecker.

Irgend­wann hat mir die Kun­din von ihrem Vier­sei­ten Hof erzählt und was sie für Freu­de mit den duf­ten­den Rosen in Ihrem Gar­ten hat. Die­se Rose ist eine his­to­ri­sche Sor­te, durch den aus­strö­men­den Duft auch sehr begehrt.

Die Freu­de ist dann  auf bei­den Sei­ten groß, denn von mir bekommt die Dame auch  ein klei­nes Dankeschön.

Und dann habe ich eine Kun­din die mich jedes mal fragt, ob ich sie noch erkenne.

Das hat auch eine beson­de­re Bewandnis.

Die Tas­se “Gute Lau­ne” die ich im Stan­dard Sor­ti­ment habe - hieß frü­her “Fau­len­zer”.

Irgend­wie habe ich  gedacht, dass ich bei einer guten Tas­se Tee oder Kaf­fee die Zeit ver­trö­deln kann und bisl vor mich hin träumen.….natürlich mit einer schö­nen Tassenform.….deshalb Faulenzer.

Naja aber irgend­wann als ich die Pro­duk­te in mei­ne Home­page gestellt habe - soll­te sie einen ande­ren Namen bekommen.

Als ich so sin­niert habe und über­legt wel­cher Name wohl pas­send ist - hat die­se Dame vor­ge­schla­gen sie in “Gute Lau­ne” Tas­se umzubenennen.

Die­se Tas­sen­form hat­te sie das Jahr davor gekauft und seit dem freut sie sich auf den Thü­rin­ger Töp­fer­markt und auf mich.

Wenn die drei Tage um sind bin ich ziem­lich ko aber glück­lich und  vol­ler Eindrücke.

So das war es in Kür­ze, schö­ne Grü­ße Ihre Töpfermeisterin

Veröffentlicht am

Kun­den­bil­der sind immer heiß begehrt.…

Von einer zufrie­den­nen Kun­din sind heu­te Bil­der gekommen.

Immer wie­der eine Freu­de für mich.

Ich habe gese­hen, dass in der Küche noch Keramik

aus ande­ren Werk­stät­ten ist.

Rheinsberg/Bürgel/Fredelsloh.… und Kera­mik Noll.

Das ist eine gute Mischung und 

es ehrt mich, dass ich mit dabei sein darf. Noch mehr Bil­der fin­den Sie unter Impressionen.

Unter die­sem Link fin­den Sie auch noch mal Kun­den­bil­der.….https://keramik-noll.de/juchuuu-ich-habe-neue-kundenbilder/

Nächs­te Woche wer­de ich über den Töp­fer­markt in Bürgel/ Thü­rin­gen berich­ten. In mei­nem Bil­der­al­bum sind eini­ge Impres­sio­nen von die­sem schö­nen Markt.

Außer­dem schau­en Sie mal die  Bil­der von der Foto­gra­fin Sil­via Bür­ger. Ich mag sie sehr.

Wenn Sie mehr über Frau Bür­ger wis­sen möch­ten - sie macht vie­le Bil­der in einer Holz­tech­nik - hier ihre Sei­te. https://silviabuerger.de/

So dass war‘s für heute.

Schö­ne Grü­ße, Ihre Töpfermeisterin

Veröffentlicht am

Bil­der für die Start­sei­te im Juli

So, ich bin gera­de fer­tig gewor­den und habe ein neu­es Bild auf die Start­sei­te gestellt.

Ich habe ja Zeit und es macht mir Spaß und die Mög­lich­kei­ten mich zu ent­fal­ten sind riesig.

Heu­te hat­te ich mal Lust ein Bild im Vin­ta­ge Stil zu machen.

Dafür habe ich mir extra eine schö­ne Schrift aus der Zeit gesucht.

Mei­ne Kera­mik hat ja auch etwas aus ver­gan­gen­nen Zei­ten. So emp­fin­de ich es. Sie ist ver­spielt, nicht per­fekt und manch­mal rustikal.

Vor ein paar Jah­ren hat­te ich eine älte­re Kun­din bei mir am Stand. Sie hat lan­ge eine gro­ße ver­spiel­te Tee­kan­ne angeschaut.

Die­se habe ich nach dem dre­hen etwas ver­formt, mit dem  Fin­ger habe ich  klei­ne Del­len rein­ge­drückt und den Deckel­knauf habe ich extra schief gemacht.

Dann habe ich sie noch unre­gel­mäs­sig ver­ziert. und ich habe sie geliebt, so wie sie war.

Nach einer gerau­men Zeit frag­te mich dann die Dame  “Frau Noll sagen sie bit­te, ist die Kera­mik schon älter? Sie sieht so gebraucht aus.….”

Ich muß heu­te noch ein bisl dar­über lachen.……

Dem­nächst wer­de ich wie­der die­se Kan­nen machen. Ein paar wenigstens.

Als nächs­tes muß ich aber drin­gend die “Gute Lau­ne” Tas­sen dre­hen. Dann Sup­pen­tel­ler und ganz wich­tig Kerzenteller.

Arbeit gibts genug - ich kann mich nicht beschweren.

Wie im Juni wer­de ich auch die­sen Monat mei­ne Bil­der hier im Blog sam­meln. Mal sehen was alles entsteht.

Vie­le schö­ne Grü­ße, Ihre Töpfermeisterin

 

Veröffentlicht am

In Ilmen­au ist der Him­mel blau.…

Wie ver­spro­chen berich­te ich Ihnen in loser Rei­hen­fol­ge über mei­ner Märkte.

Ich fan­ge mit der Goe­the- und Uni­ver­si­täts­stadt Ilmen­au in Thü­rin­gen an.

Der Töp­fer­markt ist immer im Mai eines jeden Jahres.

Die Stadt ist nicht so weit von uns ent­fernt, da fah­re ich früh zei­tig hin und bin ca. 2 Std. unterwegs.

Im Zen­trum auf der Lin­den­stras­se ange­ko­men, ken­ne ich schon mei­nen Stand­platz, den ich seit Jah­ren dort habe.

Es gibt nur die­se eine Stra­ße, in der die Töp­fer ste­hen. Ich den­ke mal  30- 35 Aus­stel­ler sind immer dabei.

Letz­tes Jahr übri­gens war es um die­se Zeit sehr kalt, es hat geschneit und das sehr lan­ge.  Das war dann schon etwas besorgniserregend.

Irgend­wann ist das Dach durch den Schnee von mei­nem Stand so ein­ge­beult gewe­sen, dass ich mir, gegen­über in der Apo­the­ke, einen Stroh­be­sen besorgt habe und den Schnee run­ter gekehrt. Auch mei­ne Kol­le­gen haben sich über die­sen Besen sehr gefreut.

Das Leben schreibt die schöns­ten Geschichten.…

An die­sem Wochen­en­de waren es bestimmt Tau­sen­de Besu­cher. Da gibt es Musik und Unter­hal­tung und wirk­lich vie­le, vie­le Menschen.

Mein High­light ist der gute Kaf­fee, den es da gibt. Fein gerös­te­te Boh­nen und der Chef per­sön­lich steht am Herd.

Da gibt es kei­ne blin­ken­de High­tech Maschi­ne. Alles, sogar der Milch­schaum, wird von Hand gemacht. Und ich den­ke, dass ist

der bes­te Kaf­fee, den ich je getrun­ken habe.:)

Auf dem Weg zu mei­ner Unter­kunft ste­hen die­se Skup­tu­ren, gleich in Markt­nä­he. Wei­ter unten zei­ge ich Ihnen noch ein

paar Impres­sio­nen vom Markt.

Vie­le Grü­ße, Ihre Töpfermeisterin

Veröffentlicht am

Ihr Paket geht gut ver­packt auf die Reise

Wir ver­schi­cken die Keramik.

Sel­ten, dass etwas kaputt gegan­gen ist.

Beim Ver­pa­cken der Ware sind wir immer sehr bedacht. Wir arbei­ten mit Well­pap­pe und ach­ten auf

die Qua­li­tät der Kartons.

Damit die Tas­sen, Tel­ler und Schüs­seln gut gepols­tert wer­den, benut­zen wir grü­ne Flu­mies, die durch

natür­li­che Mikro-Orga­nis­men abge­baut werden.

Oft sind die Pake­te nur einen Tag unter­wegs. Mit der Zustel­lung bin ich wirk­lich zufrieden.

Ges­tern habe ich wie­der ein Bild für die Start­sei­te gemacht.

Wenn ich ein­mal damit anfange,

kann ich erst Schluß machen, wenn ich wirk­lich zufrie­den bin.

 

 

 

Hier habe ich Bil­der aus der Werk­statt für Sie.

Alles frisch gedreht. Bei den Krü­gen kom­men noch Deckel dazu. Die Aro­ma­lam­pen habe ich auf Kun­den­wunsch wie­der neu gedreht. Die Ker­zen­rin­ge müs­sen noch form­voll­endet werden.

Auf dem letz­ten Bild sind die “Erfur­ter Scha­len” zu sehen. Ich mag sie wegen ihres aus­ge­stell­ten Ran­des ( auch Fah­ne genannt).  Sie sind robust gedreht und es gibt sie auch noch eine Num­mer größer.

Wenn alles tro­cken ist, wer­den sie bei 900° Grad gebrannt. Man nennt es den Schrüh­brand.

Anschlie­ßend wird gla­siert, bemalt und wie­der gebrannt. Die­ses Mal bei 1230° Grad - Gla­sur­brand.

Schö­ne Grü­ße, dei­ne Töpfermeisterin

Veröffentlicht am

Mei­ne Märk­te von Gera bis Hiddensee

Ich könn­te mich jetzt nicht ent­schei­den, wel­cher der schöns­te Markt in den letz­ten Jah­ren war.

Damit mei­ne ich zum Bei­spiel die Atmo­sphä­re und auch die Organ­nisa­ti­on für uns Aus­stel­ler und Besucher.

Wenn alles stimmt kom­men vie­le Besu­cher und es ist eine tol­le Stimmung.

Der Töp­fer­markt in  Bürgel/ Thü­rin­gen wird jähr­lich von meh­re­ren Tau­send Men­schen besucht.

Da habe ich Kun­din­nen die kom­men extra von der Ost­see um dort ihr Geschirr ein­zu­kau­fen und dann auch noch die schö­ne Atmo­sphä­re zu genießen.

Da fin­det dann auch jedes Jahr ein Wett­be­werb für die Töp­fer statt.

Es wird ein The­ma vor­ge­ge­ben und wir kön­nen uns mit unse­ren Ideen dar­an beteiligen.

Da sind dann auch  immer vie­le Besu­cher und schau­en und staunen.

Zum Schluß kön­nen sie per Abstim­mung das aus ihrer Sicht schöns­te Objekt aussuchen.

Der Kunst­hand­wer­ker Markt auf Hid­den­see zum Bei­spiel war toll.

Der Markt  fand nach Weih­nach­ten 2015 statt und ging 5 Tage.

Da bin ich mit mei­nem Auto bis nach Scha­pro­de auf die Insel Rügen gefah­ren und habe  die gan­zen Kis­ten mit Kera­mik auf die Fäh­re getragen.

Auf der Insel ange­kom­men wur­de ich von mei­ner Fami­lie emp­fan­gen und wir haben die Kera­mik auf der Schub­kar­re in‘s Kapi­täns­hus gefah­ren. Da dür­fen ja kei­ne Autos fahren.…

Sogar Nohra unser Hund war mit und es hat uns allen gut dort gefallen. 

Das war im Dezem­ber, es war kalt hat auch geregnet 

aber die klei­ne Insel war voll mit Besu­chern und Urlaubern.

Gera, Bür­gel oder Ilmen­au - Isny und Auerbach/Vogtland nicht zu ver­ges­sen - ich könn­te mich nicht entscheiden.

In Mer­se­burg bin ich zwei mal im Jahr. Der im Früh­jahr ist mein ers­ter Markt im Jahr. Im Herbst bin dan noch mal mit dabei.

Auf jeden Fall neh­me ich mir dort immer mei­nen Honig mit und die gebrann­ten Man­deln emfeh­le ich ger­ne weiter. 

In der nächs­ten Zeit wer­de ich über  mei­ne besuch­ten Töp­fer und Kunst­hand­wer­ker Märk­te berichten.

Sei­en Sie gespannt.

Vie­le Grü­ße, Ihre Töpfermeisterin