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In der Werk­statt .…1. Sep­tem­ber Woche

Heu­te brennt der gro­ße Ofen. 

Bei 900° Grad wird die Kera­mik das ers­te mal gebrannt.

Erst dann  erfolgt der Gla­sur­brand bei 1230° Grad.

Nach dem Schrüh­brand ist die Kera­mik porös und kann sehr gut gla­siert werden.

Man sagt: der Scher­ben “saugt die Gla­sur auf”.

Gestern habe ich den Schrühofen gebrannt. Ein schnelles Bild nach dem öffnen....

Ich habe eini­ges gedreht in der letz­ten Zeit. Des­sert­tel­ler, Sup­pen und Eßteller.

Aber auch Ker­zen­stän­der rund und gewellt und Tassen.

Übri­gens, was hier auf dem Fens­ter­brett steht, habe ich Anfang der Woche noch gedreht. 

Tas­se Tin­chen war drin­gend und auch die rote Scha­le unten.

Das Hen­kel­töpf­chen war eine Bestel­lung.… die mache ich dann auch oft gleich mehrfach.

Die blaue Fla­sche ist nicht zum nach­dre­hen - die brau­che ich um die Kera­mik feucht zu halten. 🙂

Links der Taschen­rech­ner wird zum berech­nen der Ton­schwin­dung benutzt.

Die Waa­ge rechts ist wich­tig für das abwie­gen der Tonkugeln.

Es macht mir gro­ßen Spaß in mei­ner Werk­statt zu arbeiten.

An den Wän­den sind Zeich­nun­gen und auf Papier gekritz­tel­te Ideen.

Unter der Werk­stattuhr

hän­gen die Maße für das Stan­dard Geschirr. Das erleich­tert eini­ges. Da steht von jedem Teil, die Höhe, der Durch­mes­ser und das jewei­li­ge Gewicht drauf.

Zum zügi­gen arbei­ten brau­che ich die Schee­re. Damit wer­den die Ton­stan­gen, die ja ver­packt sind

auf­ge­schnit­ten.

Dar­un­ter hängt ein Holz­bild und ein Kalen­der von der Foto­gra­fin Sil­via Bürger.

Rechts neben mei­ner dreh­schei­be ist das Holzregal.

Da ste­hen wich­ti­ge Din­ge drauf. ganz oben das Gla­sur­buch. Da habe ich soviel Zeit mit verbracht.…

In der 2. Rei­he sind auf den Bret­tern klei­ne Skitz­ten. Unten drun­ter, sind Schie­nen, Stem­pel und ande­re Werk­zeu­ge. Ganz unten links ist der rote Schleif­stein, damit kann

ich den Boden der Kera­mik ver­putz­ten. Über­all ist Staub und Ton­spu­ren - das ist so in der Töpferei.

So das war es für heu­te. Schö­ne Grü­ße, dei­ne Töpfermeisterin